Es steht für HTTP Secure (dt. HTTP sicher) und erhält diesen Namen, weil es Transport Layer Security (TLS) zur Verschlüsselung der Websitedaten verwendet. Das Nachladen unverschlüsselter Ressourcen ermöglicht einem Angreifer, mittels eines Man-in-the-Middle-Angriffs Schadcode in die ursprünglich verschlüsselt übertragene Webseite einzuschleusen. Ein Server-Betreiber kann auch selbst-signierte Zertifikate (englisch self-signed certificate) kostenlos erstellen, ohne Beteiligung einer dritten Instanz. Um veraltete oder unsicher gewordene Zertifikate für ungültig zu erklären, sind Zertifikatsperrlisten (englisch certificate revocation list, CRL) vorgesehen. Das Zertifikat ist ein Binärdokument, das im Allgemeinen von einer – selbst wiederum zertifizierten – Zertifizierungsstelle (CA von englisch certificate authority) ausgestellt wird, das den Server und die Domain eindeutig identifiziert. Es stellt ein Verschlüsselungsprotokoll für die Transportverschlüsselung dar.

Was passiert, wenn eine Website kein HTTPS verwendet?

Bis HTTP/2 kann die Information, die über HTTP übertragen wird, normalerweise auf allen Rechnern und Routern gelesen werden, die im Netzwerk durchlaufen werden. Ein zuverlässiges Mitführen von Sitzungsdaten kann erst auf der Anwendungsschicht durch eine Sitzung über einen Sitzungsbezeichner implementiert werden. Nach etablierten Schichtenmodellen zur Einordnung von Netzwerkprotokollen nach ihren grundlegenderen oder abstrakteren Aufgaben wird HTTP der sogenannten Anwendungsschicht zugeordnet. HTTP verwendet standardmäßig Port 80 für unverschlüsselte und Port 443 für verschlüsselte Übertragung.

Eigenen Webserver einrichten

Es ist jedoch nicht prinzipiell darauf beschränkt und auch als allgemeines Dateiübertragungsprotokoll sehr verbreitet. Das Hypertext Transfer Protocol (HTTP; englisch für Hypertext-Übertragungsprotokoll) ist ein 1991 eingeführtes zustandsloses Protokoll zur Übertragung von Daten auf der Anwendungsschicht über ein Rechnernetz. Dazu verwendet der Client OCSP Spinlynx bonus (Online Certificate Status Protocol), um bei der verantwortlichen Zertifizierungsstelle (Certificate Authority, CA) nachzufragen.

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Für die Authentifizierung und Verschlüsselung ist SSL/TLS verantwortlich. Ihr Ruf wird darunter leiden und Sie müssen sich möglicherweise vor Gericht verantworten, weil Sie mit den privaten Daten Ihrer Kundschaft falsch umgegangen sind. Dabei nutzt es ein Verschlüsselungsprotokoll, das Informationen, die zwischen Ihnen und dem Server einer Website ausgetauscht werden, verschlüsselt. Sie können beide verwenden, um Informationen zwischen Ihnen und einer Seite zu übertragen, aber HTTPS ist ein sichereres Protokoll. HTTPS nutzt Transport Layer Security (TLS) zur Datenverschlüsselung.

Dies hat den Vorteil, dass kein eigenes Protokoll für die Datenübertragung entwickelt werden muss. Dabei werden die HTTP-eigenen Befehle wie GET und POST für CRUD-Operationen weiterverwendet. Der Server kann dann die Antwort mit einem vom Client unterstützten Verfahren komprimieren und gibt im Header Content-Encoding das verwendete Kompressionsverfahren an.

Noch Fragen?

Mit der Entwicklung von HTTPS durch Netscape wurde das Protokoll und die anwenderseitige Client-Software schon früh in Webbrowser integriert. Ohne Verschlüsselung sind Daten, die über das Internet übertragen werden, für jeden, der Zugang zum entsprechenden Netz hat, als Klartext lesbar. HTTPS wird zur Herstellung von Vertraulichkeit und Integrität in der Kommunikation zwischen Webserver und Webbrowser (Client) im World Wide Web verwendet.

Es wird hauptsächlich eingesetzt, um Webseiten (Hypertext-Dokumente) aus dem World Wide Web (WWW) in einen Webbrowser zu laden. HTTP Secure nutzt asymmetrische Verschlüsselung für den Schlüsselaustausch und symmetrische Verschlüsselung für die Datenübertragung. Das ist besonders wichtig, wenn du sensible Informationen wie Passwörter, Kreditkartendaten oder persönliche Nachrichten überträgst. Wenn du eine Website besuchst, die HTTP Secure verwendet, überprüft dein Browser das Zertifikat der Website, um sicherzustellen, dass es gültig ist. Dieses Zertifikat bestätigt die Identität der Website und stellt sicher, dass die Daten verschlüsselt übertragen werden. HTTPS verwendet ein SSL/TLS-Zertifikat (Secure Sockets Layer / Transport Layer Security).

  • Bei Google Chrome wird diese beispielsweise durch ein Schloss in der Browserzeile angezeigt.
  • Da sich die Daten nicht in der URL befinden, können per POST große Datenmengen, zum Beispiel Bilder, übertragen werden.
  • Mit der Entwicklung von HTTPS durch Netscape wurde das Protokoll und die anwenderseitige Client-Software schon früh in Webbrowser integriert.
  • Das Nachladen unverschlüsselter Ressourcen ermöglicht einem Angreifer, mittels eines Man-in-the-Middle-Angriffs Schadcode in die ursprünglich verschlüsselt übertragene Webseite einzuschleusen.

QUIC ist ein Transportprotokoll, das auf dem verbindungslosen UDP aufbaut und darin fehlende Eigenschaften wie Zuverlässigkeit und verbindungsorientierte Kommunikation bereitstellt. HTTP bis Version 2 stützt sich auf das Transmission Control Protocol (TCP) als Transportprotokoll. Durch die Verwendung von HTTP/2 können Webseitenbetreiber die Latenz zwischen Client und Server verringern und die Netzwerkhardware entlasten.

Von der Verwendung des MD5-Algorithmus wurde in Fachkreisen vorher schon abgeraten; bei EV-Zertifikaten kann er ohnehin nicht verwendet werden. SSL-Verbindungen sind grundsätzlich gefährdet durch Man-in-the-Middle-Angriffe, bei denen der Angreifer den Datenverkehr zwischen Client und Server abfängt, indem dieser sich beispielsweise als Zwischenstelle ausgibt. Es wird durch einen HSTS-Header seitens des Servers aktiviert, worauf im Browser u. 2010 verursachte die Verschlüsselung beispielsweise bei Gmail weniger als 1 % der Prozessor-Last, weniger als 10 KB Arbeitsspeicherbedarf pro Verbindung und weniger als 2 % des Netzwerk-Datenverkehrs. Bei der Beantragung werden dazu etwa die Adressdaten und der Firmenname des Antragstellers geprüft.

Hypertext Transfer Protocol Secure (HTTPS; englisch für „sicheres Hypertext-Übertragungsprotokoll“) ist ein Netzwerkprotokoll im World Wide Web, mit dem Daten abhörsicher übertragen werden können. HTTP als textbasiertes Protokoll wird nicht nur zur Übertragung von Webseiten verwendet, sondern kann auch in eigenständigen Applikationen, den Webservices, verwendet werden. Um nicht auf serverseitig vorhersehbare Folgeanfragen vom Client warten zu müssen, können Datenübertragungen teilweise vom Server initiiert werden (Push-Verfahren). Zur Kommunikation ist HTTP auf ein zuverlässiges Transportprotokoll angewiesen, wofür bis zu HTTP/2 in nahezu allen Fällen TCP verwendet wird. Es gibt zu HTTP ergänzende und darauf aufbauende Standards wie HTTPS für die Verschlüsselung übertragener Inhalte oder das Übertragungsprotokoll WebDAV.

Dieser Vorgang nennt sich Datenverschlüsselung und er soll verhindern, dass Dritte im Internet Ihre Daten lesen können. Bei Google Chrome wird diese beispielsweise durch ein Schloss in der Browserzeile angezeigt. Ihr Browser zeigt Ihnen dabei an, ob eine Seite HTTPS verwendet. Am häufigsten werden Sie dabei wahrscheinlich auf das Verschlüsselungsprotokoll HTTPS stoßen.

Die Datenkompression kann nun (mittels neuem Spezialalgorithmus namens HPACK) auch Kopfdaten mit einschließen. Außerdem bietet HTTP/1.1 eine TRACE-Methode, mit der der Weg zum Webserver verfolgt und überprüft werden kann, ob die Daten korrekt dorthin übertragen werden. Mit HTTP/1.1 ist es neben dem Abholen von Daten auch möglich, Daten zum Server zu übertragen. Die Unterstützung auf Serverseite ist jedoch optional und kann in Verbindung mit Proxys Probleme bereiten. Sind in ein HTML-Dokument beispielsweise zehn Bilder eingebettet, so werden insgesamt elf TCP-Verbindungen benötigt, um die Seite auf einem grafikfähigen Browser aufzubauen.